Schulsozialarbeit

Förderung von schulischem Miteinander

Die Schulsozialarbeit wendet sich an SchülerInnen, Eltern und Lehrer. Sie ist Teil der Jugendhilfe nach dem SGB VIII und beruht auf der Kooperation zwischen Schule, Schulsozialarbeit-Träger und Jugendamt. Mit sozialpädagogischen Mitteln unterstützt sie die soziale und persönliche Entwicklung aller SchülerInnen. Ihre Besonderheit liegt im niederschwelligen Angebot.

Worum geht es?

Es geht um die Wahrnehmung, Förderung und Unterstützung des schulischen Miteinanders und die Erweiterung des Schulblickwinkels. Konkret heißt das, dass sich der Schulsozialarbeiter für SchülerInnen und deren sowohl soziales, als auch schulisches Umfeld einsetzt. Dabei wird eine enge Zusammenarbeit mit der Institution Schule, als auch mit der Elternschaft entstehen. Außerdem findet eine enge Vernetzung mit verschiedenen Einrichtungen und Partnern außerhalb der Schule, die im Zusammenhang mit den SchülerInnen stehen oder stehen können, statt.

Wie wird gearbeitet?

Ein wichtiger Bestandteil ist hier eine beratende, sowie eine planerische Tätigkeit. Als Ansprechpartner für diverse Probleme von SchülerInnen, betreibt der Schulsozialarbeiter eine intensive Netzwerkarbeit, um bestenfalls präventiv, z. B. durch Projekte, handeln zu können.

Das zweite große Arbeitsfeld beinhaltet die Intervention, beispielsweise bei:

  • Krisen (akute und schnelle erste Hilfe bei persönlichen Schwierigkeiten)
  • Alltagsproblemen (Liebeskummer, soziale Konflikte, Stress mit den Eltern, Probleme zu Hause, …)
  • Konflikte mit anderen SchülerInnen (nervende MitschülerInnen, Streit, Gewalt, Mobbing, Cybermobbing, …)
  • Schulische Probleme (abgesunkene, schlechte Leistungen, Unlust und Schwänzen, …)
  • Suchtverhalten
  • Berufsfindung

Ein großes Ziel der Schulsozialarbeit ist es die sozialen Kompetenzen der SchülerInnen zu unterstützen, zu fördern und dazu beizutragen, dass sich das Schulklima entwickelt und verbessert. Die Einbeziehung der Stärken und Kompetenzen der SchülerInnen ist selbstverständlich. So werden die SchülerInnen in alle Entscheidungsprozesse mit einbezogen und darin bestärkt, ihr Anliegen einzubringen.

Schulsozialarbeit ist vertraulich, freiwillig und kostenfrei.

Unsere Angebote

Für Schüler:

  • Beratung bei schulischen, persönlichen und familiären Problemen
  • Klassen- und Gruppentrainings
  • Vermittlung von hilfreichen Kontakten, ich kann dich also zu Personen begleiten, die dir weiterhelfen können
  • einfach mal quatschen

Für Eltern:

  • Vorstellung der Schulsozialarbeit an einem Elternabend, aber auch unverbindliches Kennenlernen zwischendurch
  • Beratung bei schulischen und persönlichen Problemen Ihres Kindes
  • themenbezogene Informationsabende
  • bei Bedarf Teilnahme an Lehrergesprächen
  • Vermittlung von hilfreichen Kontakten

Für Lehrer:

  • persönliche Vorstellung in Ihrer Klasse
  • kollegiale Beratung
  • Teilnahme an Konferenzen
  • Unterrichtsbegleitung, um Schüler kennen zu lernen
  • Vorbereitung und Begleitung von Elternkontakten
  • Begleitung und Unterstützung bei Problemen mit einzelnen Schülern, Cliquen oder ganzen Klassen

Unsere Methoden

  • Einzelfallhilfe:
    Beratung, Begleitung und Unterstützung, Hilfe in Problemsituationen, Weitervermittlung
  • Gruppenarbeit:
    In Kleingruppen oder im Klassenverband, Prävention, Konfliktmanagement, Projektarbeit
  • Netzwerk- und Gemeinwesenarbeit:
    Einbindung in regionale Netzwerke , Kooperation mit (außer)-schulischen Partnern

Unsere Standorte

Standort Kamenz

Ineke-Anne Heinitz
Schulsozialarbeiterin an der 1. Oberschule in Kamenz
E-Mail: ineke-anne.heinitz@awo-bautzen.de

Standort Elstra

Sabine Rathmann
Schulsozialarbeiterin an der Oberschule in Elstra
E-Mail: sabine.rathmann@awo-bautzen.de

   

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.